Bewerbungsfristen bei der Bundeswehr

Bewerbungsfristen BundeswehrDie Bundeswehr ist einer der gr√∂√üten Arbeitgeber in Deutschland und bietet sowohl milit√§rische als auch zivile Ausbildungsstellen und Studieng√§nge an. Wer sich f√ľr eine Stelle bei den deutschen Milit√§rkr√§ften interessiert, der sollte in jedem Falle immer die Bewerbungsfristen im Auge haben. Besonders bei der zivilen Laufbahn gibt es gro√üe Unterschiede. Bei der milit√§rischen Karriere ist vor allem die Offizierslaufbahn an einen bestimmten Termin gebunden.

 

Militärische Laufbahn

In den meisten F√§llen muss man sich bei der milit√§rischen Laufbahn bei der Bundeswehr keine gro√üen Sorgen um eine Bewerbungsfrist machen. In der Regel stellt die Bundeswehr viertelj√§hrlich ein. Wer sich also beispielsweise f√ľr die Laufbahn zum Feldwebel interessiert oder eine Ausbildung in der Mannschaft machen m√∂chte, kann sich in der Regel immer bewerben und d√ľrfte innerhalb von einem halben Jahr mit einer Einstellung rechnen k√∂nnen. Voraussetzung ist, dass man angenommen wird und das Auswahlverfahren √ľbersteht.

Etwas anders sieht die Sache bei der Offizierslaufbahn aus. Hier existiert tats√§chlich eine verbindliche Bewerbungsfrist. Bewerbungen f√ľr den Start der Offizierslaufbahn im Herbst m√ľssen bis zum vorherigen Februar eingegangen sein. Ab dem 1. M√§rz werden keine Bewerbungen mehr angenommen. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob man sich bei der Luftwaffe oder der Marine bewirbt. Die generellen Anforderungen f√ľr die Offizierslaufbahn gelten f√ľr alle Heeresbereiche.

 

Die zivile Laufbahn

Vielen Schulabg√§ngern ist h√§ufig gar nicht klar, wie gro√ü die Anzahl der zivilen Berufe der Bundeswehr sind. Von der Verwaltung bis hin zu technischen Unterst√ľtzung f√ľr das Heer, die Luftwaffe und die Marine finden sich die verschiedensten Ausbildungsberufe und Studienm√∂glichkeiten bei der Bundeswehr. Man kann also auch durchaus zivil bei der Bundeswehr studieren, ohne gleich eine Offizierslaufbahn einschlagen zu m√ľssen. Im Gegensatz zu den milit√§rische Berufen wie zum Beispiel dem Feldwebel, wo Bewerbungsfristen keine so gro√üe Rolle spielen, gibt es bei der zivilen Laufbahn aber oft Fristen mit einer ziemlichen Vorlaufzeit.

Wer sich beispielsweise f√ľr eine Ausbildung im mittleren nichttechnischen Dienst bewirbt, der sollte seine Unterlagen bis zum 31. Mai eingereicht haben, wenn er oder sie im kommenden Jahr im M√§rz mit der Ausbildung beginnen m√∂chte. Bei einem Ausbildungsstart im September ist Ende November im Vorjahr Bewerbungsschluss. Es liegt in diesem F√§llen also fast ein Jahr zwischen Bewerbung und Ausbildungsbeginn.

√Ąhnlich viel Vorlauf ist auch bei den Studieng√§ngen gefragt. Wie schon erw√§hnt, l√§sst sich bei der Bundeswehr auch abseits der Offizierslaufbahn studieren. Das duale Studium als Verwaltungswirt beginnt in jedem Jahr im Oktober. Die Bewerbungsfrist endet am 30. September des Vorjahres. Bei einem “Bachelor of Engineering” ist Bewerbungsschluss am 31. Januar und am 31. August. Studienstart ist dann jeweils dazu ein dreiviertel Jahr sp√§ter Anfang September oder Anfang M√§rz (halbj√§hrlich).

 

Nach der Bewerbungsfrist

Fristen sind dazu da, eingehalten zu werden. Besonders bei einem Arbeitgeber wie der Bundeswehr gibt es daher wenig Spielraum. Bei den milit√§rischen Karrieren hat man mit Fristen relativ wenig Probleme. Nur bei der Offizierslaufbahn m√ľssen Bewerber auf die vorgegeben Daten achten. Bei den zivilen Laufbahnen ist es dagegen deutlich wichtiger, dass man sich im Vorfeld ganz genau √ľber die Fristen informiert. Kommt die Bewerbung zu sp√§t, dann wird sie auch nicht mehr f√ľr das Einstellungsverfahren ber√ľcksichtigt. Man kann sich in solchen F√§llen maximal f√ľr den n√§chsten Einstellungszeitraum bewerben. Dieser ist aber oft ein ganzes Jahr sp√§ter.

 

Die Wartezeit

Ist die Bewerbung einmal abgegeben, dann hei√üt es warten. Dies kann bei der Bundeswehr durchaus einmal ein paar Wochen oder sogar Monate bedeuten. Gerade bei den Stellen, die eine relativ lange Vorlaufzeit haben, bevor die tats√§chliche Ausbildung beginnt, dauert es oft etwas, bis die Antwort von der Bundeswehr im Briefkasten oder Mailfach ist. Typischerweise soll eine R√ľckmeldung innerhalb von 6 Wochen¬†erfolgen. Die Wartezeit geh√∂rt bei der Bewerbung bei der Bundeswehr also einfach dazu und man sollte daher nicht schon innerlich aufgeben, nur weil man nach drei Wochen noch keine Antwort erhalten hat.

 

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Bildquellen

  • Bewerbungsfristen Bundeswehr: Pixabay (Fristen)
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