Bundeswehr Hubschrauberpilot: Alle Infos im Überblick

Mit einer Laufbahn als Bundeswehr Hubschrauberpilot hast du dich grundsätzlich für einen der interessantesten Karrierewege bei der Bundeswehr entschieden. Die Aufgaben sind hier enorm vielseitig, gleichzeitig kannst du unter modernsten Bedingungen arbeiten. Zudem musst du dich aber auch darauf einstellen, dass du erst einmal in einem harten Auswahlverfahren beweisen musst, dass du als Bundeswehr Hubschrauberpilot arbeiten kannst. Um dich mit diesem Auswahlverfahren und allen weiteren Details zum Pilotenberuf einmal näher vertraut machen zu können, haben wir uns dem Thema im Folgenden detaillierter gewidmet.

 

Bundeswehr Hubschrauberpilot: Was sind die Aufgaben?

Als Hubschrauberpilot der Bundeswehr bist du natürlich in erster Linie dann gefragt, wenn bei Einsätzen Unterstützung aus der Luft benötigt wird. Du bist dann dafür zuständig, die jeweilige Mission auszuführen und so deine Kameraden am Boden zu unterstützen. Damit aber noch längst nicht alles: Zusätzlich musst du als Bundeswehr Hubschrauberpilot auch eine umfangreiche Planung der Mission durchführen und zum Beispiel die nötigen Daten und Bestimmungen für einen Waffeneinsatz einholen. Gleichzeitig musst du ein Bordbuch oder Wartungsbuch führen, Berichte erstellen und bist für die Ausbildung des fliegerischen Nachwuchses zuständig. Ein breites Aufgabenspektrum also, dass gewiss nicht von jedem Bewerber erfüllt werden kann. Um bei der enorm teuren Bundeswehr Hubschrauberpilot Ausbildung daher Abbrüche zu vermeiden, führt die Bundeswehr ein intensives Auswahlverfahren durch.

Gut zu wissen: Das Gehalt eines Hubschrauberpiloten bei der Bundeswehr fällt überdurchschnittlich aus. Du kannst deine Besoldung zudem verbessern, in dem du an Einsätzen teilnimmst oder auch durch das Sammeln jahrelanger Erfahrung.

 

Einstellungstest: Das Auswahlverfahren für Bundeswehr Piloten

Reichst du deine Bewerbung für eine Hubschrauberpiloten Ausbildung bei der Bundeswehr ein, musst du nach unserer Erfahrung unterschiedliche Punkte beachten. So spielen natürlich die Bewerbungsfristen der Bundeswehr eine große Rolle und müssen unbedingt beachtet werden. Darüber hinaus sollte deine Bewerbung aber auch insgesamt einen guten und vollständigen Eindruck hinterlassen. Tut sie das nicht, wirst du nämlich gar nicht erst zum Einstellungstest bzw. dem weiteren Auswahlverfahren eingeladen – und das wäre enorm ärgerlich.

Hast du aber doch überzeugen können, gibt es eben jene Einladung zum mehrtägigen Auswahlverfahren der Bundeswehr. Hier stellt dich der Bund in einem Einstellungstest in verschiedenen Bereichen auf die Probe und fragt dich so zum Beispiel in der Allgemeinbildung, der Mathematik oder Deutsch ab. Darüber hinaus wird auch deine körperliche Fitness überprüft. Hierfür musst du den Bundeswehr Sporttest meistern, der ebenfalls noch einmal aus unterschiedlichen Aufgaben besteht. Da du als Hubschrauberpilot auch einen universitären Teil innerhalb deiner Ausbildung durchläufst, musst du zudem das Assessment-Center der Bundeswehr meistern. Hier wirst du zum Beispiel in einem persönlichen Vorstellungsgespräch befragt, musst gemeinsam mit anderen Bewerben eine Gruppendiskussion durchführen oder ein eigenes Thema vor der Prüfungskommission vorstellen.

Wichtig: Als letzte Hürde im Auswahlverfahren kann zudem die ärztliche Untersuchung bezeichnet werden, bei der auch ein Drogenscreening und ein Test deiner möglichen Sehschwäche durchgeführt werden. Nur wenn aus Sicht der Gesundheit alles in Ordnung ist, kannst du dann tatsächlich deine Ausbildung beginnen.

 

Voraussetzungen: Diese Anforderungen musst du als Hubschrauberpilot erfüllen

Das Auswahlverfahren der Bundeswehr meistern ist die eine Sache. Bevor du allerdings überhaupt Bundeswehr Hubschrauberpilot werden kannst und zum Einstellungsverfahren eingeladen wirst, musst du erst einmal sicherstellen, dass du die grundsätzlichen Anforderungen erfüllen kannst. Hierzu zählen zum Beispiel die Altersgrenze mit einem Höchstalter und Mindestalter, darüber hinaus sind aber noch weitere Voraussetzungen zu erfüllen. Und welche das im Detail sind, zeigen wir dir hier:

  • Zwischen 17 und 29 Jahre alt
  • Mindestens einen Realschulabschluss
  • Deutsche Staatsbürgerschaft vorhanden
  • Du bist bereit dazu, dich bundesweit versetzen zu lassen
  • Du bist bereit dazu, an Auslandseinsätzen der Bundeswehr teilzunehmen

Ganz besonders wichtig ist zudem zu beachten, dass du dich nach deiner Ausbildung zum Hubschrauberpilot bei der Bundeswehr als Soldat auf Zeit verpflichten musst. Wie lang diese Verpflichtungszeit ausfällt, ist dabei von deinen Qualifikationen und dem Bedarf beim Bund abhängig. Generell lässt sich aber sagen: Die Bundeswehr sucht Hubschrauberpiloten.

 

Fazit: Toller Beruf mit harten Anforderungen

Eine Karriere als Bundeswehr Hubschrauberpilot ist der Traum vieler junger Menschen in Deutschland. Erfüllen kann sich diesen Traum aber leider nur ein Bruchteil aller Bewerber. Der Grund: Die Anforderungen und Voraussetzungen der Bundeswehr für diesen Job sind enorm hart. Mit einer Sehschwäche hast du zum Beispiel keine Chancen und kannst diesen Weg für deine Karriere nicht einschlagen. Dafür kannst du aber ohne Abitur Bundeswehr Hubschrauberpilot werden, da lediglich ein Realschulabschluss notwendig ist. Bereite dich also einfach gut auf das Auswahlverfahren vor und stelle sicher, dass du alle notwendigen Anforderungen erfüllen kannst. Dann dürfte der steilen Karriere als Pilot eines Bundeswehr Hubschraubers auch nicht mehr viel im Wege stehen.


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Bildquellen

  • Bundeswehr Hubschrauberpilot: Pixabay
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