Bundeswehr Einstellungstest Drogentest

Um für eine Karriere bei der Bundeswehr in Frage zu kommen, musst du im Auswahlverfahren mehrere Aufgaben und Herausforderungen meistern. So wird deine Fitness zum Beispiel im Sporttest geprüft und dein psychischer Zustand in einem psychologischen Test unter die Lupe genommen. Ebenfalls ein fester Bestandteil des Bewerbungsverfahrens ist die medizinische Untersuchung, die natürlich noch vor dem Dienstantritt durchgeführt wird.

Grundsätzlich ist dieser medizinische Test kein Grund, um nervös zu werden. Durchgeführt werden lediglich allgemeine Untersuchungen und ein Bundeswehr Einstellungstest Drogentest. Wie genau dieser durchgeführt wird und aus welchen weiteren Prüfungen die medizinische Untersuchung besteht, erfährst du im Folgenden.

 

Bundeswehr Einstellungstest Drogentest: Alle Infos auf einen Blick

  • Drogentest ist Teil der medizinischen Untersuchung
  • Drogenkonsumenten haben keine Chance auf eine Bundeswehr Karriere
  • Jeder Bewerber wird auf seine Diensttauglichkeit geprüft
  • Ziviler Arzt für zweite Meinung zugelassen

Die medizinische Untersuchung ist ein fester und wichtiger Bestandteil im Einstellungsverfahren der Bundeswehr. Ein Arzt prüft deine Diensttauglichkeit und führt hierfür verschiedene Untersuchungen mit dir durch. Gibt der Arzt grünes Licht, ist das gleich doppelt erfreulich. Deiner Karriere beim Bund steht aus gesundheitlicher Sicht nichts im Wege und du weißt, dass du dich körperlich auf einem guten Niveau befindest.

 

Drogentest im Eignungstest: So läuft das Drogenscreening ab

Drogentest Bundeswehr EinstellungstestDer Ablauf vom Bundeswehr Einstellungstest Drogentest lässt sich eigentlich ziemlich schnell beschreiben. Der Arzt bittet dich in diesem Fall um eine Urinprobe, welche du direkt vor Ort abgeben musst. So wird sichergestellt, dass auch wirklich dein Urin in der Probe landet. Keine Sorge: Solltest du gerade nicht „können“, kann mit Getränken nachgeholfen werden. Anschließend wird die Urinprobe analysiert und auf unterschiedliche Spuren von Drogen getestet. Solltest du in der jüngeren Vergangenheit zum Beispiel Marihuana oder Kokain konsumiert haben, wird dies in der Urinprobe ersichtlich. Es versteht sich von selbst, dass du mit einem positiven Drogenscreening sofort aus dem weiteren Einstellungsverfahren ausscheidest. Da es sich um einen Schnelltest handelt, sind die Ergebnisse innerhalb kürzester Zeit sichtbar und es muss nicht auf eine langwierige Analyse durch ein Labor gewartet werden.

 

Urintest: Was wird getestet?

Im Urintest der Bundeswehr wird dein Urin auf die Abbauprodukte oder aktive Substanzen von Drogen geprüft. So ziemlich jede Droge lässt sich im Urin nachweisen, auch wenn die Abbauzeiten zwischen den einzelnen Substanzen zum Teil stark variieren. Cannabis (THC) zum Beispiel ist bei einmaligem Konsum im Urin für nur wenige Tage nachweisbar. Bei regelmäßigem Konsum wiederum lässt sich das Abbauprodukt über mehrere Wochen im Urin entdecken. Speed, Ecstasy und LSD können für gewöhnlich vier oder fünf Tage lang im Blut nachgewiesen werden, Kokain je nach Konsum bis zu drei Wochen. Sollte die Bundeswehr in deinem Urin eines dieser Abbauprodukte nachweisen, gibt es keinen Verhandlungsspielraum und keine Toleranzgrenzen.

Tipp: Du kannst die Ergebnisse des Bundeswehrarztes von einem zivilen Arzt widerlegen lassen, wenn du mit der Analyse nicht einverstanden bist. Hierfür solltest du dich aber direkt an deinen Ansprechpartner bei der Bundeswehr wenden.

 

Die weiteren Untersuchungen im Medizintest

Medizinische Untersuchung BundeswehrDas Drogenscreening bzw. der Bundeswehr Einstellungstest Drogentest ist nur eine von mehreren Untersuchungen im medizinischen Test. Du wirst hier einmal komplett durchgecheckt und musst zum Beispiel auch einen Beweglichkeitstest meistern. Damit du dir einen Eindruck von der medizinischen Untersuchung machen kannst, haben wir ein paar Bestandteile dieser Prüfung hier aufgeführt:

  • Drogentest
  • EKG
  • Wiegen des Körpergewichts und Messen der Körpergröße
  • Prüfen der Körperhaltung
  • Messen des Blutdrucks
  • Hörfähigkeitentest
  • Test der Sehfähigkeiten

Es dürfte klar sein, dass du dich auf die medizinische Untersuchung nur bedingt vorbereiten kannst. Du solltest aber darauf achten, dass dein BMI (Body Mass Index) mindestens dem Normalgewicht entspricht und du nicht als stark übergewichtig giltst. Bedenken solltest du schließlich, dass neben der medizinischen Prüfung auch noch ein sportlicher Test durchgeführt wird. Und der dürfte nur sehr schwer zu meistern sein, wenn du gesundheitlich nicht wirklich fit bist.

Gut zu wissen: Du musst nicht überdurchschnittlich nervös in die Untersuchung gehen. Solltest du keine Drogen konsumieren und bisher keine körperlichen Probleme bei dir festgestellt worden sein, sollten hier ausschließlich gute Ergebnisse herauskommen.

 

Rot-Grün Sehschwäche

Abgesehen von einem Drogentest wird im Rahmen der medizinischen Untersuchung in der Musterung auch geprüft, wie gut deine Augen funktionieren. Das heißt im Detail, dass du zum Beispiel hinsichtlich einer Rot-Grün-Schwäche unter die Lupe genommen wirst. Anders als bei der Polizei, gibt es bei der Bundeswehr keine „echten“ Grenzwerte für diese Schwäche. Stattdessen ist es so, dass du bei der Musterung darüber informiert wirst, welche Karriere mit einer Rot-Grün Schwäche bei der Bundeswehr für dich möglich ist.

Solltest du dich für eine Ausbildung als Pilot oder im fliegerischen Dienst bei der Bundeswehr bewerben, hast du natürlich schlechte Karten. Mit einer Rot-Grün-Schwäche würdest du Kameraden und dich so im Einsatz gefährden. Allerdings kannst du zur Bundeswehr trotz Rot-Grün-Schwäche, da zum Beispiel die Feldjäger trotz derartiger Probleme Bewerber aufnehmen. Am besten ist in diesem Fall also tatsächlich, dass du das Ergebnis der Musterung abwartest und hier erklärt bekommst, welche Türen dir offen stehen. Gut zu wissen ist dabei sicherlich, dass du gegen eine mögliche Ausmusterung Widerspruch einlegen kannst. Belegen musst du diesen Widerspruch dann aber mit Attesten oder ähnlichen Nachweisen eines Arztes. Hierfür steht dir allerdings nur ein begrenzter Zeitraum zur Verfügung, gleichzeitig widersprechen Ärzte den Ärzten der Bundeswehr nur äußerst selten.

 

Fazit: Bei Drogen versteht die Bundeswehr keinen Spaß

Im Prinzip ist es selbstverständlich, dass ein Bewerber bei der Bundeswehr keine Drogen konsumieren sollte. Kontrolle ist bekanntlich besser als Vertrauen und so steht das Drogenscreening als fester Bestandteil der medizinischen Untersuchung auf dem Plan. Der Bundeswehr Einstellungstest Drogentest wird mit einem Urin-Schnelltest durchgeführt, der zahlreiche Substanzen und Abbauprodukte nachweisen kann. Solltest du Drogen konsumieren, wird dies hier also garantiert sichtbar. Ohnehin ist von einem Drogenkonsum aus bekannten Gründen abzuraten. Ein weiterer Grund ist, dass du deine Karriere bei der Bundeswehr mit einem positiven Test definitiv an den Nagel hängen kannst.


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