Bundeswehr Hundeführer Ausbildung: Wie werde ich Hundeführer?

Die Bundeswehr setzt bereits seit mehreren Jahren auf tierische Unterstützung in Form von Diensthunden. Diese Diensthunde werden zum Beispiel im Bereich des Objektschutzes eingesetzt, gleichzeitig können aber auch Jäger oder Gebirgsjäger zusammen mit den Hunden auf Patrouille gehen oder einen Einsatz durchführen. Gerade weil Mensch und Tier hier eng zusammenarbeiten, ist es wichtig, dass die Bundeswehr Hundeführer Ausbildung richtig und intensiv durchgeführt wird. Wir zeigen dir im Folgenden jetzt aber erst einmal genau, was in der Ausbildung gemacht wird und wie du dir einen Ausbildungsplatz sichern kannst.

 

Bundeswehr Karriere Hundeführer: Was sind die Aufgaben?

Innerhalb der unterschiedlichen Truppen bei der Bundeswehr gibt es oftmals Diensthunde, welche bei verschiedenen Einsätzen eingesetzt werden. So zum Beispiel bei der Objektsicherung, wenn sich eine verdächtige Person einem Helikopter oder einem Flugzeug nähert. In diesem Fall könnte der Hund die verdächtige Person nicht nur stellen, sondern gleichzeitig auch noch das Objekt nach Sprengstoffen oder ähnlichem absuchen. Darüber hinaus werden die Diensthunde der Bundeswehr aber auch bei den Jägern und sogar den Fallschirmjägern eingesetzt.

Wichtig zu wissen ist für dich, dass du die gesamte Bundeswehr Hundeführer Ausbildung natürlich mit deinem Hund zusammen durchläufst. Eigentlich ist die Bezeichnung Bundeswehr Hundeführer Ausbildung aber nicht richtig, denn eine spezielle Bewerbung für diese Stelle ist nicht möglich. Möchtest du Bundeswehr Hundeführer werden, musst du stattdessen erst einmal Teil einer regulären Truppe werden und anschließend eine spezielle Ausbildung zum Hundeführer durchlaufen. Für eben diese Ausbildung kommt aber nicht jede Person in Frage. Im Prinzip verhält es sich damit ähnlich, wie auch bei der Bundeswehr Scharfschützen Ausbildung.

Wichtig zu wissen: Als Bundeswehr Diensthundeführer hast du natürlich eine gewisse Verantwortung gegenüber der Truppe und deinem Tier. Aus diesem Grund musst du dich für eine Zeit von zwölf Jahren verpflichten, wenn du eine Bundeswehr Karriere Hundeführer einschlagen möchtest.

 

Bundeswehr Hundeführer Ausbildung: Wie komme ich dran?

Wie bereits erwähnt, musst du im Vorfeld deiner Bundeswehr Hundeführer Ausbildung erst einmal ein regulärer Teil der Infanterietruppe werden. Schon allein das ist mit einigen Aufgaben und Hürden verbunden, die dich hier und da enorm herausfordern werden. Im Vorfeld solltest du dich am besten auf der Webseite der Bundeswehr informieren, welche Truppenteile für dich in Frage kommen. Darüber hinaus solltest du beachten, dass verschiedene Hundeführer Bundeswehr Voraussetzungen erfüllt werden müssen. Da du zunächst eine reguläre militärische Ausbildung durchläufst, haben wir die Anforderungen für die Jägertruppe im Folgenden einmal für dich aufgeführt:

  • Du bist mindestens 17 Jahre alt
  • Du hast die Vollzeitschulpflicht beendet
  • Du bist motiviert zu besonderen Leistungen
  • Du arbeitest gerne im Team
Interessant: Dein Bundeswehr Hundeführer Gehalt ist abhängig von deiner Erfahrung und deinen Qualifikationen. Nach deiner Ausbildung in der Jägertruppe kannst du dich aber auf einen Verdienst von rund 1.800 Euro netto im Monat freuen Der Hundeführer Bundeswehr Verdienst wird dann noch einmal etwas weiter darüber liegen.

 

Bundeswehr Hundeführer werden: Bewerben, beweisen, Job holen

Kannst du die grundsätzlichen Anforderungen für die Ausbildung bei der Bundeswehr erfüllen, kannst du deine Bewerbung einreichen. Deine Bewerbungsunterlagen sind dabei dein erstes Aushängeschild und dein erster Eindruck bei der Auswahlkommission. Es liegt daher auf der Hand, dass deine Mappe vollständig und vor allem attraktiv sein muss. Ist das nicht der Fall, wirst du mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit noch vor dem eigentlichen Auswahlverfahren aussortiert. Einreichen solltest du deine Bewerbung übrigens am besten online. Hierfür stellt dir die Bundeswehr ein eigenes Karriereportal zur Verfügung, wo du erfahren kannst, welche Unterlagen für die Bewerbung notwendig sind.

Gleichzeitig findest du hier auch schon ein paar Informationen zum sogenannten Bundeswehr Einstellungstest. Genau der wartet nämlich dann auf dich, wenn deine Bewerbungsunterlagen überzeugen konnten. Der Einstellungstest besteht dabei aus unterschiedlichen Aufgaben und Prüfungen, in welchen deine Eignung für den Job bei der Bundeswehr hinterfragt wird. Läuft alles gut, musst du noch eine ärztliche Untersuchung und ein Einzelgespräch über dich ergehen lassen.

Achtung: Der Einstellungstest bei der Bundeswehr ist ein nicht zu verhandelndes Hindernis. Solltest du hier nicht bestehen, scheidest du aus dem Auswahlverfahren sofort aus und kannst keine Karriere beim Bund machen.

 

Fazit: Eine besonders tolle Ausbildung

Wer Tiere und speziell Hunde mag, der dürfte als Hundeführer bei der Bundeswehr seinen Traumjob gefunden haben. Die Rahmenbedingungen sind hier enorm angenehm, allerdings musst du für die Rolle als Bundeswehr Hundeführer auch überhaupt erst einmal in Frage kommen. Das ist so eine Sache, zumal der Weg zur Ausbildung von enorm vielen Prüfungen und Aufgaben gepflastert ist. Du musst dich also wirklich fokussiert auf dein Einstellungsverfahren vorbereiten und darfst dich nur bei einer erfolgreichen Teilnahme auf eine etwaige Ausbildung zum Hundeführer freuen.


Du möchtest dich auf den Einstellungstest vorbereiten? Das geht optimal mit unserem Plakos Online-Testtrainer!


 

Bildquellen

  • Bundeswehr Hundeführer Ausbildung: Pixabay
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