Bundeswehr Liegestütze: Bestandteil im Sporttest?

Rekruten bei der Bundeswehr müssen ihre Fähigkeiten bekanntlich immer unter Beweis stellen und nicht nur geistig voll auf der Höhe sein, sondern auch körperlich. Bereits im Bewerbungsverfahren für eine Zukunft bei der Bundeswehr wartet daher ein Sporttest auf alle Bewerber. Gemeistert werden müssen in diesem verschiedene Herausforderungen, die anschließend mit Punkten bewertet werden.

Die Bundeswehr Liegestütze waren über eine lange Zeit ein fester Bestandteil des sogenannten „Physical Fitness Test“, welcher bis zum Jahre 2010 durchgeführt wurde. Anschließend wurde der Test durch den sogenannten Basis-Fitness-Test ersetzt, welcher ganz ohne Liegestütze auskommt. Welche Herausforderungen in dem Test stattdessen auf dich warten, erfährst du hier.

 

Bundeswehr Liegestütze: Die wichtigsten Infos auf einen Blick

  • Liegestütze waren Bestandteil des Physical Fitness Test
  • Dieser Test wurde 2010 durch den Basis-Fitness-Test (BFT) ersetzt
  • Liegestützen sind kein Bestandteil des BFT
  • Stattdessen müssen drei andere Übungen gemeistert werden
  • Pendellauf, Klimmzughang und Ausdauertest stehen bevor

Nachdem deine Bewerbung von der Bundeswehr für anständig befunden wurde, erhältst du eine Einladung zu den Terminen im Auswahlverfahren. Hier wird unter anderem eine körperliche Untersuchung durchgeführt, gleichzeitig musst du auch einen Sporttest und einen schriftlichen Test am Computer meistern. Wie eingangs bereits erwähnt, sind die Bundeswehr Liegestütze dabei kein Bestandteil des Sporttests, sondern wurden im Jahre 2010 aus den Planungen gestrichen. Nichtsdestotrotz musst du deine körperliche Fitness unter Beweis stellen und im Einstellungstest drei sportliche Herausforderungen meistern.

Tipp: Schon bei deiner Bewerbung solltest du darauf achten, einen guten Eindruck zu hinterlassen. Die Bewerbung sollte also optisch ansprechend und selbstverständlich vollständig sein.

 

Wie sieht der sportliche Einstellungstest aus?

Auch wenn die Liegestütze, anders als zum Beispiel bei der Polizei, bei der Bundeswehr keine Voraussetzung für den Sporttest sind, solltest du diese Prüfung nicht unterschätzen. Soldaten müssen gewisse körperliche Voraussetzungen erfüllen, welche im Sporttest bereits vor dem Einstieg in die Karriere geprüft werden. In welchen drei Übungen du dich als Bewerber behaupten musst, siehst du hier:

  • Pendellauf
  • Klimmzughang
  • Ausdauer-Test am Fahrrad-Ergometer

1) Der Pendellauf / Sprinttest

Der Sporttest beginnt mit dem Pendellauf, der auch als Sprinttest bezeichnet werden kann. Du startest hier in Bauchlage auf einer Gymnastikmatte, bis der Prüfer das Signal zum Starten gibt. Jetzt sprintest du los und läufst so schnell wie möglich um den Wendepunkt, der zehn Meter entfernt ist. Anschließend läufst du in vollem Tempo Richtung Matte, umläufst die Begrenzung und legst dich in Bauchlage hin. Deine Hände müssen sich auf dem Rücken berühren. Durchgeführt wird die Übung über fünf Runden, maximal hast du 60 Sekunden Zeit.

2) Klimmzughang

Die zweite Übung im Bundeswehr Sporttest ist der Klimmzughang. Du stellst dich auf eine Starthilfe vor der Klimmzugstange und umgreifst diese mit beiden Händen. Jetzt ziehst du dich wie bei einem Klimmzug mit den Armen nach oben, bis sich dein Kinn oberhalb der Klimmzugstange befindet. Ertönt das Startsignal, wird die Starthilfe weggezogen und du musst die Ausgangslage im Klimmzughang für mindestens fünf Sekunden halten.

 

Ergometer Test Bundeswehr

3) Fahrrad-Ergometer

Als abschließende Prüfung wird im Sporttest der Ausdauertest auf dem Fahrrad-Ergometer durchgeführt. Du musst 6:30 Minuten durchhalten und hierbei mit 130 Watt und 80 U/min fahren. Während der gesamten Zeit darfst du dich aus deinem Sattel nicht erheben. Du kannst die Watt-Zahl anpassen, musst dann aber ein verändertes Tempo beachten.

Übrigens: Solltest du im Einstellungsverfahren einzig und allein am Sporttest scheitern, kannst du diesen innerhalb von sechs Monaten wiederholen.

 

Fazit: Bundeswehr: Ich kann keine Liegestütze – kein Problem!

Anders als die Polizei, verzichtet die Bundeswehr auf Liegestütze im Auswahlverfahren, so dass einige Bewerber vermutlich tief durchatmen werden. Eine gewisse körperliche Fitness ist aber dennoch erforderlich. In drei verschiedenen Übungen werden die Bewerber im Sporttest geprüft und müssen sich dabei in allen drei Herausforderungen beweisen. Geschafft ist der Test dann, wenn die Mindestanforderungen in allen Bereichen erfüllt wurden. Je besser du abschneidest, desto mehr Punkte kannst du dir für deine Leistungen aber auch sichern. Daher solltest du für den Sporttest trainieren und dir bei uns alle wichtigen Tipps holen.


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